Versicherungen
und Finanzdiensleistungen
Karin Schmeisser
Der eine fragt was ihm die Zukunft bringt. Der andere gestaltet sie selbst.
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 Herbst
Warum eine Hundehaftpflicht notwendig ist.

Jeder Hundehalter ist im Schadensfall zur Haftung verpflichtet. Hier greift gesetzlich die Gefährdungshaftung. Bei einer privaten Haftpflichtversicherung verursacht im grunde die versicherte Person den Schaden. Ein Hundehalter ist auch haftbar, wenn er keinen Einfluss auf das Verhalten des Hundes hat.
Eine Privathaftpflicht deckt in diesem Fall keinen Schaden, der durch einen Hund verursacht wird.

Hier greift eine Hundehaftpflichtversicherung, und zwar auch, wenn eine dritte Person auf einen versicherten Hund aufpasst, etwa Familie oder Bekannte. Dieser Personenkreis ist auch bei einem Schadenfall durch die Hundehaftpflicht mitversichert.

Da der Hundehalter im Schadensfall mit seinem privaten Vermögen haftet, schützt ihn eine Hundehaftpflicht. Darüber hinaus hilft die Hundehaftpflichversicherung auch bei der gerichtlichen Verteidigung unberechtigter Schadensersatzansprüche.

Andererseits kann die Hundehaftpflicht auch für Schäden an Mietgegenständen, z.B. in Hotels und Pensionen, aufkommen.

Die Konditionen bei der Hundehaftpflicht sind vielfältig und auch speziell, um die unterschiedlichsten Schäden abzudecken. Eigene Schäden, die der Hund z.B. innerhalb der Wohnung anrichtet, sind nicht mit der Hundehaftpflicht abgedeckt.

Bei Unfällen, in denen der Hund als Hauptverursacher gilt, kann es zu körperlichen Verletzungen von Tieren und Personen kommen. Bei bleibenden gesundheitlichen Schäden des Geschädigten können lebenslange Ansprüche entstehen.
In einigen Bundesländern wurde eine Hundehaftpflichtversicherung gesetzlich als verpflichtend eingeführt.